Mittwoch, 9. Januar 2019

Herjeee…



oder die Qual der Wahl.


Standard oder mal was neues?

Früher war das ja nicht so. Mit Internet erschließen sich zig Möglichkeiten und Entscheidungsunfreudige haben es nicht leicht. Zu viel Auswahl ist auch nix.

Zur Sache.
Kommendes Wochenende steht unser jährliches Whiskytasting an und ich bringe den Nachtisch mit.

Bisher gab es eine selbstgepanschte Creme aus Mascarpone, Quark, Sahne und wenn ich gut drauf war kam auch noch Pudding hinzu. Verfeinert mit Vanille, Zimt oder Tonkabohne, Himbeeren, Blaubeeren oder oder oder. Da gibt es schier unendliche Möglichkeiten.

Das kam immer gut an.

Aber ich bin doch der gedankenhüpfer und möchte Grenzen austesten. Und wenn es sich nur um einen dusseligen Nachtisch handelt.

Nicht immer die sichere Schiene fahren.
No risk no fun ... ähm, es ist immer noch nur ein Nachtisch.


Zur Auswahl stehen:

Cranachan
Denkbar einfach, kann man nicht versemmeln. Leider nur mit Sahne und damit sehr mästig. Passt aber thematisch so gut dazu. Traditionell schottisch eben.

Trifle
Idealerweise mit Shortbread und Whisky. Aber ich mag nicht so gerne Orangen im Nachtisch. Vielleicht kann ich das gefundene Rezept abändern und ich nehme Äpfel dazu. Mal schauen.

Brotpudding mit Whiskysauce
Wahrscheinlich das aufwändigste von den dreien. Hört sich aber toll an. Ob es schmeckt steht auf einem anderen Blatt.


Und nu?
Ich werd' den "Hausfrauen-Test" machen und mich mal umhören.

Natürlich berichte ich was es geworden ist und wichtiger noch, ob ich es noch einmal mache wie es angekommen ist




Dienstag, 8. Januar 2019

20*C+M+B+19



…oder warum ich den Verein immer weniger leiden mag.


Die Sternsinger waren da.
Also hier bei uns zumindest.
Vermute ich.
Ich hatte da so einen Zettel im Briefkasten, aber, weil ich nicht immer von zuhause aus arbeiten kann, standen sie vor verschlossener Türe.

Die Jahre zuvor sind sie dann um die Ecke gesungen gegangen und haben an der anderen Türe geklingelt.
Das haben sie sich dieses mal gespart.
Einen dieser schönen gelben Zettel für den Briefkasten gab es auch nicht.

Ok, OK, wir leben 2019, Ressourcen müssen gespart werden, vorbei mit dem herumgeprasse, frei nach dem Motto von Brian, Jeder nur einen Stein heißt es jetzt pro Haus nur einen Zettel, oder so.

So richtig fies finde ich aber, wenn du nicht da bist, und deinen Obolus direkt in die Spendendose gibst, tja, dann du armer Tropf, dann bekommst du aus deiner 18 an deiner Türe auch keine 19 gemacht.

Mir ist es ja egal, aber es gibt Hausbewohner, denen liegt da was dran.






Ich mag dieses *gib du erst mir und dann bekommst du* einfach nicht leiden.

Und wenn sie mir schon von Herzen Gottes Segen wünschen, dann sollen sie es Bitteschön auch mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln deutlich machen.


Aber eigentlich frage ich mich, wenn ich dann brav überwiesen habe, kommt dann einer mit seinem Kreidestiftchen vorbei und ändert es?


Donnerstag, 3. Januar 2019

Was ist sonst noch passiert … No 2 von weißichnochnicht



… während meiner Blogerabstinenz


Einige (Familien-) Fäden laufen bei mir zusammen.

Da spricht der eine nicht mit dem anderen, der andere will nicht mit dem, der hat kein Interesse mit jenem zu kommunizieren und andere, tja, deren Beweggründe kenne ich auch nicht.

Trotzdem versuche ich die Fäden weiterhin zu einem dicken Tau zu verzwirbeln.
Mehr oder weniger erfolgreich.

Es ist anstrengend zu versuchen verschiedene Charaktere zu kanalisieren, besonders wenn es sich um Familienmitglieder handelt. Denn, jeder weiß, Familie sucht man sich nicht aus, die bekommt man gratis bei der Geburt mitgeliefert.

Take it or leave it

Im letzten Jahr (besser gesagt hat es eigentlich schon vor 2 Jahren begonnen) habe ich
• den Faden meine Nichte verloren
• den Faden meines Neffen verstärken können
• den Faden meiner Schwester nur noch als Seidenen bezeichnen können
• den Faden zu meiner Mutter manchmal gerne gekappt
• den Faden zu meinem Vater konstant gehalten
• den Faden zum gedankenhüpfermann verstärkt

Hinter jedem Faden steckt eine Art Reise, die nicht immer schön war/ist. Die mich beschäftigt, manchmal mehr alswie mir lieb ist. Die ich oft aus eigenem Antrieb aber nicht unterbrechen kann.

Diese Fäden, sie zu kappen fällt mir schwer. Obwohl es mir mitunter besser gehen würde wenn und überhaupt. Aber wie es so ist, gekapptes, zerbrochenes oder defektes zu reparieren ist nicht immer möglich.